Indy steht nicht etwa für Indie-Rock sondern für den Spitzname von Indiana Jones. Dieser wird von Harrison Ford dargestellt, den wir auch schon aus Star Wars kennen. Dieser Filmheld bewies sein Können in bereits vier Kinofilmen und war auch schon Teil einer Fernsehserie. Natürlich gibt es zu dieser Kultfigur zahlreiche Comics, Computerspiele (17), Flipperautomaten und Romane (20). Sogar Wolfgang Hohlbein schrieb für den abenteuerlustigen Archäologen acht Romane.
Jede Menge Stoff für uns Geek und so soll es auch diese Art des Geeks geben, den Indy Geek. Keiner Anderer als George Lucas war es, der diese fiktivie Person in den achtziger Jahren erschuf und in drei Kinofilmen zur Höchstform auflaufen lies. Dies lässt darauf schließen, dass der gemeine Indy Geek sich bereits im fortgeschrittenen Alter befindet und ein Faible für Archäologie hat. Außerdem trägt er gerne Filzhüte (auch Fedora genannt) und steht auf Peitschen.
Als im Jahr 2008 Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels in die Kinos kam, war der Trubel groß. Natürlich mußte George Lucas die alten Fans, aber auch die Neuzugänge gleichermaßen zufriedenstellen und so kommt es, dass ein Held wie Indiana Jones einer atomaren Explosion in einem Kühlschrank entkommt. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte es unbedingt nachholen.
Ziemlich schlecht war übrigens die Fernsehserie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones, in der Sean Patrick Flanery den jungen Indiana Jones darstellte. Ich hatte Mitte der neuziger Jahre auf Sat 1 einige Episoden gesehen und war ziemlich gelangweilt. Ist also keinesfalls zu empfehlen und ging ja auch nur eine Staffel mit insgesamt 22 Folgen lang. Gibts als VHS (!) und DVD bei Amazon zu kaufen.
Also Schlapphut auf, Peitsche an den Gürtel und ab nach Brandenburg. Da gibt es sicher auch noch Einiges zu entdecken, was seit Langem aus grauer Vorzeit dort verschollen ist.