Ursula von der Leyen muss dieser Tage sicher viel verbale Prügel einstecken … und das nicht zu unrecht. Sie sorgte mit ihrer Meinung zu mehr Sicherheit und Überwachung im Internet für jede Menge Aufregung und Unverständnis. Das Thema ist jetzt sogar schon so weit hochgekocht, dass Zensursula (wie sie liebevoll genannt wird), eine eigene Website erhalten hat. Der Netzaktivist Lutz Donnerhacke nimmt die Aussagen des Familienministeriums zur Notwendigkeit von Zensurmaßnahmen gegen die Dokumentation von Kindesmisshandlungen unter die Lupe und scheint dabei mehrere Unwahreiten erkannt zu haben.
Doch das beste kommt noch. Bereits fünf Provider (Telekom, Vodafone, Alice/HanseNet, Kabel Deutschland und Telefónica O2) haben die Forderung der Bundesfamilienministerin unterschrieben. 1&1, Versatel und Freenet wollen aber ohne eine gesetzliche Grundlage nirgends ihre Unterschrift drunter setzen.
Wem das zu viel Text ist, der kann sich jetzt erst mal mit dem Video befassen.
Und jetzt vielleicht noch ein kurzer Besuch auf der Stopp-Seite.de?